Versiegelungsmittel zur innovativen Staubbekämpfung

In der Industrie und vielen anderen Bereichen führt Staub zu großen Belastungen für Mensch und Technik. Die Reduzierung von Staubemission z. B. durch Versiegelung ist zum Schutz von Gesundheit und Umwelt ebenso notwendig wie aus Gründen der Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Um die Entstehung von Staub in industriellen Prozessen bzw. beim Transport oder der Lagerung von Schüttgütern soweit wie möglich zu vermeiden hat Innowac, der Anbieter für innovative Wasserchemie, wirksame und einfach einzusetzende Versiegelungsmittel für Flächen und Halden sowie Staubbindemittel entwickelt.

Gerade die Staubentwicklung auf Halden und Flächen ist ein großes Problem, das aber durch eine wirksame Versiegelung gelöst werden kann. Eine kurzfristige Staubbindung kann natürlich durch das Besprühen mit Wasser erreicht werden. Jedoch ist die Wirkung nicht dauerhaft und muss daher regelmäßig wiederholt werden, um die Versiegelung aufrechtzuerhalten. Durch diese Methode entstehen nicht nur hohe Wasser- und Personalkosten, sondern das mit den Staubpartikeln verunreinigte Wasser kann je nach Art der Partikel eine starke Umweltbelastung darstellen.

Innocoat-Emulsionen zur lang anhaltenden Versiegelung

Die Industrie benötigt daher Versiegelungsmittel, die eine wirtschaftliche und wirksame Staubbindung ermöglichen. Mit Innocoat bietet Innowac eine Produktreihe innovativer Versiegelungsmittel an, die in mehreren Varianten erhältlich ist. Durch unterschiedliche Zusammensetzungen können die Mittel zur Versiegelung genau auf die Eigenschaften der Schüttgüter abgestimmt werden. Die Konzentration der Versiegelungsmittel wird dann individuell an die Erfordernisse vor Ort angepasst. Als Kombinationsprodukt auf der Basis von Polyvinylacetat basiert das Wirkprinzip von unserem Versiegelungsmittel Innocoat auf der Verklebung von kleineren Staubpartikeln mit größeren nicht flugfähigen Staubkörnern. Dieses Verfahren wird in Amerika und Australien bereits seit längerem erfolgreich zur Versiegelung von Flächen genutzt und kommt in Europa auch immer häufiger zum Einsatz.

Einsatzbereiche für die Versiegelungsmittel Innocoat

  • Innocoat ohne Tenside wird bei Schüttgütern eingesetzt, die sich gut mit Wasser benetzen lassen
  • Für Schüttgüter, die durch Wasser schlecht oder gar nicht benetzbar sind (z.B. Petrolkoks), werden Innocoat-Emulsionen mit Tensiden in unterschiedlicher Konzentration zur umweltverträglichen Versiegelung
  • Im Winter ist Innocoat auch als Frostschutzmittel geeignet, um das Zusammenbacken von Schüttgütern wie Kohle, Erze, Sand oder Koks zu verhindern

Durch die gezielte Anwendung unserer Versiegelungsmittel kann die Entstehung von Flugstaub effektiv verhindert werden. Durch die spezielle Versiegelung entsteht eine meist zwei bis drei Zentimeter Dicke elastische Oberfläche. Die Bindung der Staubpartikel ist abhängig von der Staubart und dem eingesetzten Versiegelungsmittel, bleibt aber in der Regel länger als ein halbes Jahr bestehen. So kann bereits mit einer einmaligen Benetzung mit einer Innocoat-Emulsion eine lang anhaltende Staubreduzierung durch Versiegelung erreicht werden. Gleichzeitig beugt unser hoch wirksames Versiegelungsmittel Erosionen und einer Belastung des Bodens durch Schadstoffe vor, wobei die Oberflächen durchlässig bleiben. Informieren Sie sich über die Vorteile unser Versiegelungsmittel und Staubbindemittel.

Staubexplosion durch geeignete Versiegelungsmittel vermeiden

Gerade in Industrie und Unternehmensbereichen, die mit starker Staubbindung zu kämpfen haben, besteht die Herausforderung sogenannte Staubexplosionen durch eine wirksame Staubbekämpfung soweit wie möglich zu vermeiden. Bei einer Staubexplosion entzünden sich in der Luft verteilte feine Staubpartikel. Diese Gefahr besteht insbesondere dann, wenn der Staub aus brennbaren Stoffen wie Kohle, Aluminium, Magnesium, Eisen oder Stahl besteht. In diesen Fällen können Gemische aus Luft und Staub entstehen, die explodieren können. Das Explosionsrisiko ist dabei abhängig von der Größe der Staubpartikel, denn je kleiner die Partikel sind, desto höher ist die Explosionsgefahr. Da Staubpartikel durch die Struktur ihrer Oberfläche gut Wärme aufnehmen können, können sie sich durch die Reaktion mit Sauerstoff schnell entzünden.

Spezielle Versiegelungsmittel wie Innocoat können die feinen Staubpartikel binden. Sie verkleben die Feinstaubpartikel mit größeren Staubkörnern und bilden eine feste, aber elastische Oberfläche. So kann die Entflammbarkeit und Explosionsgefahr durch Feinstäube weitgehend minimiert werden. Neben der Art des Feinstaubs sind auch der Sauerstoffgehalt der Luft, Temperatur und Energiedichte wesentliche Faktoren für die Entflammbarkeit von Staub. So können ein einzelner Funke oder mechanische Effekte zum Beispiel an Transport- und Förderbändern bereits ausreichen, um eine Staubexplosion auszulösen. Die Staubbekämpfung durch entsprechende Versiegelungs- und Staubbindemittel sollte deshalb Teil der betrieblichen Sicherheitspolitik betroffener Unternehmen sein.

Versiegelungsmittel zur Einhaltung von Grenzwerten

Auch gesundheitliche Belastungen und weitreichende Umweltrisiken können durch erhöhte Staubkonzentrationen ausgelöst werden. Gerade Feinstaub kann die Atemwege und Lungen von Mitarbeitern und Bevölkerung angreifen. Für die Staubemission bestehen daher Grenzwerte, die der Reinerhaltung der Luft dienen. Hierzu gehört auch der sogenannte Particulate-Matter-Standard (kurz PM-Standard) für Feinstäube. Der amerikanische Standard betrachtet alle Schwebstoffe in der Luft, die einen geringeren Durchmesser als 10 µm haben, als Feinstaub, da sie mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent vom menschlichen Atemsystem aufgenommen werden. Darüber hinaus besteht durch das geringe Gewicht der Staubpartikel die Gefahr, dass belastende Stäube mehrere hundert Kilometer weit verweht werden können. Der aerodynamische Durchmesser von 10 µm gilt auch in Europa als Basis für die Feinstaubdefinition PM10 der Europäischen Union (Artikel 5 Richtlinie 1999/30/EG des Rates der Europäischen Union Partikel PM10) und die derzeit gültigen Grenzwerte. Durch das Versiegelungsprinzip oder eine effektive Staubbindung z.B. durch Staubbindemittel wie Innocoat können die Grenzwerte wirtschaftlich und nachhaltig erreicht werden.

Entstaubung und Staubvermeidung auf Flächen und Halden:

Gerade freie Flächen und Halden bieten einen idealen Raum zur Staubentwicklung. Diese gilt es unter wirtschaftlichen wie Sicherheits- und Gesundheitsaspekten soweit wie möglich von Staub freizuhalten bzw. entstehenden Staub durch geeignete Maßnahmen frühzeitig und lang anhaltend zu binden.

Innowac bietet spezielle Versiegelungsmittel für die Industrie an, die die Fixierung von Staub auf freien Flächen und Halden ermöglichen. Durch die Behandlung der Flächen mit einer Innocoat-Emulsion werden die Feinstäube verklebt und es entwickelt sich eine elastische Oberfläche. Die Einsatzbereiche dieser Versiegelungsart liegen insbesondere im Bergbau und bei der Staureduktion auf Industrieflächen. Sie wird aber ebenso bei größeren Baumaßnahmen und temporär oder dauerhaft nicht bewachsenen Flächen eingesetzt.

Innowac aktive Staubbekämpfung und innovative Wasserhygiene

Innowac bietet vielfältige chemische Produkte und Dienstleistungen zur Staubvermeidung und zur Konditionierung von industriell genutztem Wasser. Unser Angebot beinhaltet die Behandlung Wasser führender Systeme, Kesselwasser- und Abwasseranlagen sowie Kühlwasser– und Prozesswassersysteme und die Staubbekämpfung durch Produkte zur effektiven Staubbindung und Versiegelung.

Mit unserem Gesamtkonzept aus Behandlungschemikalien und technischen Kontroll-, Mess- und Dosiergeräten wie ergänzenden Serviceleistungen verbessern wir die Wirtschaftlichkeit Ihrer Produktionsabläufe. Wir stehen unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite, um einen störungsfreien Betriebsablauf zu gewährleisten.

  • Konditionierung von Kühlwasser
  • Beratung und Umsetzungsbegleitung Richtlinie VDI 2047 Blatt 2
  • Filterkonditionierung
  • Behandlung von Kesselwasser
  • Kondensatbehandlung
  • Klärung von Abwasser
  • Konditionierung von Schlämmen
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