Legionellenschutz für Kühltürme

Die Desinfektion von Kühlwasser ist der effektivste Legionellenschutz. Zum hygienischen Betrieb von Kühltürmen ist es wichtig, dem Befall mit Legionellen vorzubeugen. Gerade im Warmwasser von Rückkühlanlagen haben Legionellen ideale Bedingungen, um sich zu vermehren. Innowac, ein Unternehmen für innovative Wasserchemie in Ratingen, bietet nicht nur nachhaltig wirksame Konditionierungsmittel sondern auch die Ausstattung und Betreuung der notwendigen Mess-, Regel-, Lager- und Dosiertechnik aus einer Hand, die für den hygienischen Betrieb von Kühltürmen und zum Legionellenschutz erforderlich sind.

Die Richtline VDI 2047 Blatt 2 für Kühlturmbetreiber beinhaltet Vorgaben zur Desinfektion von Kühlwasser, um Mitarbeiter und Dritte vor Legionellen durch einen potenziell gefährlichen Aersolaustrag zu schützen. Regelmäßige Kontrollen und die kontinuierliche Wasseraufbereitung sind die zentralen Maßnahmen für einen konsequenten Legionellenschutz. Die Innowac-Produkte zur Desinfektion von Wasser ermöglichen einen langfristigen und ökonomischen Schutz vor Legionellen. Insbesondere unsere Biozide und das hochwirksame Chlordioxid werden bei Rückkühlanlagen erfolgreich zum generellen Legionellenschutz und zur schnell wirksamen Bekämpfung bei akutem Legionellenbefall eingesetzt. Darüber hinaus stehen weitere effiziente Produkte zur Wasseraufbereitung wie Korrosionsinhibitioren, Härtestabilisatoren und Dispergatoren zur Verfügung.

Legionellenschutz insbesondere bei Warmwasser notwendig

Innowac bietet Legionellenschutz und Legionellenbekämpfung für Kühlwassersysteme.Legionellen sind Bakterien mit stabförmigem Aussehen, auch Legionella pnheumophila genannt, die die sogenannte Legionärskrankheit auslösen. Der Legionellenschutz ist deshalb so bedeutsam, da die Keime immer dann für den Menschen gefährlich werden können, wenn hohe Legionellenkonzentrationen auftreten. Der zweite wesentliche Faktor für die Gesundheitsgefährdung ist der mögliche Kontakt von Menschen mit kontaminiertem Wasser über den sogenannten Aerosolaustrag. Dieser kann durch kleinste Wassertröpfchen entstehen, zum Beispiel durch Wassernebel, und vom Menschen durch die Luft eingeatmet werden. Gelangen die infizierten Wassertropfchen in die Atemluft, können Sie Legionelleninfektionen auslösen, die für den Menschen lebensbedrohlich sein können. Insgesamt wird von 15.000 bis 30.000 Legionellenerkrankungen pro Jahr in Deutschland ausgegangen.

Legionellen sind sehr anpassungsfähig, so dass bei der Desinfektion von Wasser, insbesondere auch Kühlwasser von Kühltürmen, chemische Mittel zur Konditionierung eingesetzt werden müssen. Dabei ist auch die Resistenzenbildung der Legionellen gegen verschiedene Substanzen zu beachten.

Grundsätzlich sind Legionellen in geringer Zahl immer im Wasser vorhanden. Daher gilt es, ihnen ihren Nährboden so weit wie möglich zu entziehen. Gerade in Warmwasser wird ihre Vermehrung begünstigt. Kühlwasser mit seiner Temperatur von 25 bis 35 Grad bietet ideale Lebensbindungen. Wasser ist in großen Mengen verfügbar, daher wird es vielfach in Kühlprozessen als Kühlmittel eingesetzt. Begünstigt wird das Legionellenwachstum zudem durch Härteausfällungen und Ablagerung durch Korrosion oder Kalk und andere biologische Substanzen. Wenig Wasserbewegung, Wasserführungssysteme mit schwer zugänglichen Stellen, schlechte Wartung und geringe oder falsche Desinfektion führen zu biologischem Wachstum und der Bildung von Biofilmen, die den idealen Nährboden für Legionellen bilden. Aus einer Mischung von Mikroorganismen wie Bakterien, Algen, Pilzen und Protozoen bildet sich ein Schleim oder gallertartiger Film, der Legionellen und anderen Krankheitserregern gleichzeitig Nahrung und Schutz bietet.

Desinfektion für neue und bestehende Rückkühlanlagen

Der prophylaktische und aktive Legionellenschutz durch wirksame Desinfektion wird für alle bestehenden Rückkühlanlagen dringend empfohlen. Beim Neubau von Kühltürmen sollten Maßnahmen zur Legionellenbekämpfung bereits im Planungsprozess berücksichtigt werden. Von der Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 sind Anlagen mit einer Unterschreitung des Taupunktes oder die im Trockenbetrieb geführt werden ausgenommen, ebenso Naturzugkühltürme mit einer Leistung von mehr als 200 MW Leistung. Die Richtline bezieht sich jedoch auf
Verdunstungskühlanlagen und -apparate, bei denen

  • Verdunstungskühlanlagen und -apparate, bei denen Wasser zum Beispiel durch Verrieselung oder Sprühwasser in Kontakt mit Luft kommt oder Kreislaufwasser direkt oder indirekt als Medium zur Kühlung eingesetzt wird.
  • Hybridkühltürme
  • Naturzugkühltürme mit weniger als 200 MW Leistung
  • Verdunstungskondensatoren

Desinfektion für wirksamen Legionellenschutz

Um sich der Herausforderung von unerwünschten und gefährdenden Biofilmen in Kühlkreisläufen zu stellen, ist die Konditionierung des durch den Kühlprozess erwärmten Kühlwassers von großer Bedeutung. Denn Legionellen vermehren sich in Warmwasser schneller als in kaltem Wasser. Die Verfahren zur Desinfektion von Innowac dienen sowohl der prophylaktischen Wasseraufbereitung als auch der nachhaltigen Sanierung von Kühlsystemen bei akuter Kontaminierung mit Legionellen. Natürlich müssen die in Kühlwasser führenden Systemen eingesetzten Mittel effektiv wirken und auch unter dem Blickwinkel der Betriebskosten wirtschaftlich sein. Die Produkte zur Wasserkonditionierung von Innowac lösen die schädlichen Biolfilme auf, die sich in den Kühlanlagen befinden, und verhindern durch die desinfizierende Wirkung den Neubewuchs mit Keimen.

Grenzwerte für Legionellen

Die neue Richtlinie VDI 2047 Blatt 2 gibt Grenzewerte und Handlungsanweisungen für Betreiber von Kühltürmen, um einen möglichst hohen Legionellenschutz zu bieten. Ausgegangen wird von regelmäßigen Kontrollen des Warmwassers bzw. zur Kühlung eingesetzten Wassers an mehreren Probenahmestellen. Die Konzentration der Keime wird in sogenannten Koloniebildenden Einheiten (KBE) je 100 ml Kühlwasser gemessen.

  • Die Konzentration liegt zwischen 100 KBE/100 ml Wasser und 1.000 KBE/100 ml:
    Es wird von einem kritischen Wert ausgegangen. Es müssen noch keine Maßnahmen zur Desinfektion ergriffen werden. Aber zum Hygieneschutz sind weitere mikrobilologische Untersuchungen auf Legionellen vorgesehen.
  • Die Konzentration liegt zwischen 1.000 KBE/100 ml Wasser und 10.000 KBE/100 ml:
    Bei Werten über 1.000 KBE/100 ml sind sofortige Gegenmaßnahmen zur Desinfektion des Kühlwassers vorgesehen. Zudem sind die eingehende Ursachenermittlung und Mängelbeseitigung sowie weitere Kontrollen und Beprobungen an zusätzlichen Probenahmestellen notwendig.
  • Die Konzentration liegt über 10.000 KBE/100 ml:
    Bei derart hohen Konzentrationen müssen Sofortmaßnahmen zur Wasserdesinfektion ergriffen werden. Das Störfallmanagement muss anlaufen und ggf. ist die Kühlanlage außer Betrieb zu nehmen. Des Weiteren sind Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Bevölkerung vor einer Infektion mit Legionellen notwendig.

Innowac – Legionellenschutz aus einer Hand

Mit innovativen Konzepten zur Wasseraufbereitung und zum Legionellenschutz ermöglicht Innowac Betreibern Kühlturmbetreibern eine wirksame und wirtschaftliche Desinfektion von Wasser, das in Kühlprozessen eingesetzt wird. Unternehmen mit wasserführenden Systemen bietet Innowac darüber hinaus eine umfangreiche Produktpalette von Konditionierungsmitteln zur Behandlung von Kesselwasser und zur Klärung von Abwasser.

Gerne beraten wir Sie, welche Maßnahmen für Ihre Anlagen zur Erfülltung und Umsetzung der VDI-Richtlinie 2047 Blatt 2 notwendig sind, um die Kühlturmhygiene fachmännisch gewährleisten zu können. Die Kühlwasserkontrollen durch zertifizierte Fachkräfte und die Analyse der Proben in Fachlaboren übernehmen wir gerne für Sie. Gefährdungs- und Risikoanalysen erstellen wir bei Bedarf gemeinsam mit Ihren Kühlwasserexperten und schulen Ihre internen und externen Mitarbeiter bezüglich der neuen Hygienevorschriften. Wir entwickeln Maßnahmenpläne zur Wasserdesinfektion bei Überschreitungen von Grenzwerten im Warmwasser Ihrer Kühlsysteme und zum nachhaltigen Legionellenschutz.

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